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Bernulfs Wildnisschule ist eine Erweiterung im Ausbildungsplan der Nachtwaldakademie. Ihren Ursprung hat diese Schule in einem seit langer Zeit bestehenden Versprechen: Die Nachtwaldleute sorgen für den Schutz und die Versorgung der Akademie.

Bernulf vom Mühlenberg, ein Waldläufer und Angehöriger der Nachtwaldleute, hat sich im "Großen Orkkrieg" einen Namen als Späher, Bogenschütze und Anführer (Fähnrich) einer kleinen Einheit von Waldläufern gemacht. Seitdem existieren viele Gerüchte über ihn. Fakt ist: er wurde mit der Bewachung der Nachtwaldakademie betraut. Da es an der Akademie keine Ausbilder für Späher gibt, bat man Bernulf, diese Aufgabe zu übernehmen. Er ist zwar kein offizieller Mentor der Akademie, hat sich aber dafür bereit erklärt.

Das Angebot der Wildnisschule umfasst neben der Grundausbildung die Ausbildung zum Späher, zum Hüter oder zum Pfadfinder. Die Teilnehmer sind vor allem die Späher aus ostmärkischen Truppen und der einzelnen Milizgruppen, zuweilen kommen sogar Junge Soldaten aus Ferrum, um sich der Ausbildung zu unterziehen. Bisher ist die Wildnisschule relativ unbekannt und eher ein Geheimtipp.

Die Späher erlernen, wie sie sich unbemerkt an oder in feindliche Lager schleichen und diese ausspähen können. Der zweite wichtige Punkt ist das versteckte beobachten und begleiten einer feindlichen, sich bewegenden Streitmacht. Doch bevor die jungen Aspiranten diese speziellen Ausbildungsteile absolvieren können, lernen sie sich im Wald zurecht zu finden und dort erst einmal allein zu überleben. Die Ausbildung zum Späher stellt demnach die Grundlage für die weitere Spezialisierung dar.

Die Pfadfinder lernen ähnlich den Spähern das Bewegen im Wald. Nur tun sie es mit dem Unterschied, dass sie dabei fremdes Gelände erkunden und auch aufzeichnen sollen. Einige von Ihnen werden besonders im Fährtenlesen ausgebildet. Sie sollen später feindliche Späher ausfindig machen, fahnenflüchtige Söldner und Räuberbanden aufspüren und kleineren feindlichen Truppen nachstellen können.

Zu den wichtigen Aufgaben der Hüter gehören die Sicherung von Lagerplätzen und der Schutz wichtiger Orte und Plätze. Wenn die Waldläufer in der südlichen Ferrumer Ostmark ihre Plätze einrichten, um von dort auf Streife zu gehen, dann kümmern die Hüter sich um die Errichtung und bewachung der Plätze, während die Pfadfinder die Streifen übernehmen. Die Grundlage der Hüter bildet ein Lehrgang in welchem sie lernen, die Natur zu ihren Gunsten zu nutzen. Sie können aus dem Material der Natur ganze Wehranlagen improvisieren. Dazu nutzen sie die natürlichen Gegebenheiten. Zusätzlich sichern sie die Lager mit Fallen und Hinterhalten. Dabei setzt nur ihre eigene Fantasie ihnen Grenzen.