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Seit dem Ende des Händlerbundes im Jahre 262 G.E. und dessen Diktatur existiert die Händlergilde, die, unabhängig von der Politik des Landes, den Berufsstand des Händler organisiert und reglementiert.

MitgliederBearbeiten

Mitglied der Gilde kann jeder werden, der einen Handelskontor mit einem Jahresumsatz von 1000 Golddukaten vorweisen kann, der Betrag zum Beitritt in die Gilde beträgt einmalig 120 Golddukaten und jährlich 11% des Einkommens.

Händler mit einem geringeren Jahresumsatz als 1000 Golddukaten haben die Möglichkeit, eine geringe Gildenangehörigkeit zu erwerben, bei der der Seeschutz und der Schutz gegen Erntenausfälle wegfällt. Zudem ist ein geringes Gildenmitglied nicht zur Kanditatur für den Gildenrat berechtigt und die Witwe eines geringen Mitglieds erhält keine Rente.

Geführt wird die Gilde von der reichsten Händlerfamilie, um Bestechungen und Korruption vorzubeugen. Der Rat der Gilde, dem ebendiese Familie vorsitzt, wird aus 12 Händlern gebildet, die die Gildengesetze festlegen und Streitigkeiten schlichten. Jedes Mitglied dieses Rates ist verpflichtet, seine Bücher offenzulegen und nur legale Geschäfte zu führen. Jegliche Einmischung in die Politik des Landes ist im Gildengesetz mit schweren Strafen belegt.

GesetzeBearbeiten

Die Gesetze der Gilde legen die Rechte und Pflichten fest, die jedes Mitglied, ob niedrig, Vollmitglied oder Ratsmitglied zu befolgen hat.

RechteBearbeiten

Jedes Mitglied hat ein Recht auf einen Reiseschutz für seine Warenkarawanen oder Seefahrten. Die genaue Höhe des Schutzes, meist in Wachen oder Geldmitteln, muss beantragt werden.

Jedes Mitglied hat einen Anspruch auf eine Entschädigung von 40% bei Verlust der Waren, wärend einer Handelsfahrt.

Jedes Mitglied hat bei Konkurs das Recht auf finanzielle Unterstützung durch die Gilde und Hilfe beim Wiederaufbau des Geschäfts.

Jedes Mitglied hat das Recht, so viele Gesellen und Lehrlinge zu beschäftigen, wie es ernähren kann.

Die Witwe eines verstorbenen Mitglieds hat ein Recht auf eine monatliche Leibrente, die unmündigen Waisen desselben auf eine jährliche Waisenrente.

Jedes Mitglied hat das Recht auf Beistand in Rechtsstreitigkeiten mit Kunden oder dem Gesetz.

Jedes Mitglied hat das Recht, sich für den Rat zur Wahl zu stellen.

PflichtenBearbeiten

Jedes Mitglied ist verpflichtet, seine Beiträge in voller Höhe und ohne Verzögerung zu entrichten.

Jedes Mitglied hat die Pflicht, die Gildengesetze unbedingt einzuhalten.

Jedes Kontor, das in der Lage ist Lehrlinge aufzunehmen, ist verpflichtet dies zu tun.