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In Ferrum wird sehr strikt zwischen Leibeigenschaft und Sklaverei unterschieden. Ersteres ist per Gesetz der Krone gesattet, während die Sklaverei durch das gleiche Edikt verboten wurde.

Leibeigenschaft Bearbeiten

Die Leibeigenschaft ist eine formelle Lebensschuld, die maximal bis in die dritte Generation gilt. Sie entsteht durch eine Überschuldung eines Freien und ist immer an ein bestimmtes Lehen gebunden, niemals an eine Person.

Der Weg in die Leibeigenschaft Bearbeiten

Gesetzlich geregelt ist eine Umwandlung von bestimmten Schulden in eine Lebensschuld. Dies kann der Fall bei nicht rückzahlbaren finanziellen Verpflichtungen sein, doch auch bei bestimmten Kapitalverbrechen, wie Todschlag oder Vergewaltigung. Letzteres stellt jedoch eine Ausnahme dar, da nur bei Verbrechen an der Familie des Lehnsherren dieser den Täter in eine Leibeigenschaft zwingen kann. In der Regel wird jedoch der Lehnsherr, welcher gleichzeitig als Richter fungiert, den Täter zu Tode verurteilen.

Sklaverei Bearbeiten

Die Sklaverei ist eine Lebensschuld eines Unfreien. Ein jedes Kind eines Sklaven fällt auch in den Besitz des Herren. Die Unfreien sind an eine Person gebunden, nicht an ein Lehen.

Unterscheidung Bearbeiten

Die rechtliche Unterscheidung macht sich an verschiedenen Faktoren fest. Zum einen dürfen Leibeigenen nicht verkauft werden, zum anderen sind diese immer örtlich gebunden. In den vergangenen Jahren, in denen die Lehen ihre Besitzer regelmäßig wechselten, zogen also die Leibeigenen nicht mit um. Außerdem ist eine Leibeigenschaft auf drei Generationen begrenzt. Spätestens die Ur-Enkel desjenigen, der in die Leibeigenschaft rutschte, sind von Geburt an wieder Freie.

Durch die örtliche Bindung ist auch eindeutig definiert, dass nur Adelige, welche ein Lehen haben, über Leibeigene verfügen können. Reiche Patrizier sind von diesem Privileg ausgeschlossen.

Leibeigene haben ein Recht auf Schutz durch Ihren Herren. Sollte dieser seiner Verpflichtung nicht nachkommen kann dies sogar zur Freilassung des Leibeigenen führen.

Gemeinsamkeiten Bearbeiten

Gemeinsam sind beide Formen ebenfalls in mehreren Punkten. Beiden ist es verboten ohne Genehmigung ihres Herren zu heiraten oder sich zu vermehren. Beide sind der Gnade