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Reichsritter der Ferrumer Ostmark

Für eine Mark ist es durchaus üblich, dass sich dort viele Reichsritter niederlassen und für Verpflichtungen gegenüber dem Markgrafen einige Vorzüge und Vergünstigungen genießen. Dies dient dem Wohl beider Seiten:

Der Markgraf kann seine Streitmacht aufrüsten und hat bessere Möglichkeiten, die Pflichten der Mark - den Schutz des eigentlichen Kernlandes - zu erfüllen. Außerdem kann er auf Söldner verzichten, die nicht nur teuer sondern auch immer ein Risikofaktor sind. Die Reichsritter stellen in einer Schlacht ein eigenes Reiterkontingent auf.

Für den Reichsritter bedeutet diese Vereinbarung vor allem finanzielle Absicherung, da er in ein Dienstverhältnis eintritt und ein eigenes Lehen erhält. Dieses darf er bewirtschaften und muss wegen der Verpflichtung zum Kriegsdienst neben dem normalen Zehnt nur den Brücken- und Zollzehnt abgeben. Die Lehen umfassen häufig zwei bis drei Meierhöfe und eine Mühle. Viele Reichsrittersitze sind zwar keine Burgen, aber dennoch befestigte Wehranlagen. Gleichzeitig kann er seinen Stand erhöhen, da der Reichsritter einem Baron gleichgestellt ist.

Reichsritter sind dem Markgrafen direkt unterstellt. Sie dürfen das Hofamt des Kanzlers übernehmen. Für ihren Unterhalt bekommen sie vom Markgrafen ein vererbbares Lehen von mindestens 10 Hektaren, Es ist ihnen verboten, Fehden ohne die Genehmigung des Markgrafen zu führen.

Reichsritter kann werden:

Wer ein freier Ritter ist

Einen Knappen oder Gefolgsmann aufnehmen kann

Zwei Bedienstete oder Gefolgsleute vorweisen kann

Ein eigenes Kriegsroß sowie ein Reitpferd vorweisen kann