FANDOM


Die Revolution von 262 war eine blutige Revolution, die durch Teile des alten Adels angeführt wurde.Sie hatte zum Ziel, die bestehende Händlerdikatur zu beenden.

VorgeschichteBearbeiten

Im Jahr 234 hatten durch einen geschickten Komplott verschiedene reiche Händlerfamilien die Macht an sich gerissen. Die vorher bestehende Feudalmonarchie wurde durch die Ermordung von König Gaius IV von Ferrum beendet.

In der Folgezeit wurde Ferrum durch einen Rat regiert, dessen Mitglieder allesamt aus den wichtigsten Händlerfamilien Ferrums kamen. Diese schafften als eine der ersten Maßnahmen den Adel komplett ab und setzten an dessen Stelle lokale Amtsträger ein, die die Aufgaben des Adels übernahmen. Diese Maßnahme, ebenso wie der Staatsstreich, führten zu Unruhen in den vormaligen Adelsschichten, die sich plötzlich ihrer Privilegien beraubt sahen.

Maßnahmen vor 262Bearbeiten

In den 250er Jahren begann der Rat gezielt ehemalige Adelige zu jagen und wegen Staatsverrats hinrichten zu lassen. Viele andere Adelige flohen daraufhin aus Ferrum, teilweise in die Nordländer. Einige formierten sich dort, um eine Rückeroberung Ferrums zu planen. Hierfür stachelten sie Nordleute dazu an die Ferrumer Küste zu überfallen.

Die Angriffe der Nordmänner erforderten die ganze Aufmerksamkeit des Rates, sodass der Adel sich schließlich in Erzberge formieren und eine Revolutionsarmee aufstellen konnte. Auch führten die Angriffe und die scheinbare Schwäche des Rates dazu, dass ein großer Teil des Volkes sich die alten Strukturen zurückwünschte.

Verlauf der RevolutionBearbeiten

Die Adeligen konnten schnell Erzberge zur Gänze einnehmen und das Volk für sich begeistern. Der legitime Erbe von Gaius IV wurde als möglicher König auserkoren. Im Sommer kam es zu mehreren Schlachten in Wiesengrund, die allesamt durch den Adel gewonnen wurden.

Als im Spätsommer 262 die Adeligen vor den Toren der Hauptstadt standen zerfiel der Rat und seine Truppen lösten sich auf. Die reichen Ratsmitglieder konnten nahezu allesamt aus der Hauptstadt fliehen, die anderen wurden wegen Hochverrats zum Tode durch den Strick verurteilt.

Nachwehen der RevolutionBearbeiten

Im Anschluss sollte eigentlich Yohann I., der Neffe von Gaius IV., den Thron besteigen. Doch am Tage seiner Krönung wurde er von Gefolgsleuten seines Bruders ermordet. Um solch eine Tat nicht wieder möglich zu machen wurde die Erbfolge durch den Adel abgeschafft und das Adelssystem wie es heute in Ferrum Gültigkeit besitzt entwickelt. Der erste König wurde aus allen Adeligen gewählt.